Gartenhacke – nützlicher Helfer im Garten

Gartenhacke - nützlicher Helfer im GartenVielen Menschen bedeutet ihr Garten alles. Sie verbringen in ihm fast jede freie Minute, pflegen und trimmen die Hecke, erfreuen sich an den verschiedenen Blumen und Büschen und der Rasen präsentiert sich wie ein perfekter, grüner Teppich. Kurz gesagt, für Hobbygärtner ist der Garten die Visitenkarte ihres Eigentums. Doch damit alles perfekt ist und wachsen kann, die Blumenbeete nicht verwurzeln und der Boden rund um die Büsche stets gelockert ist, wird das passende Werkzeug benötigt. Geht es darum den Boden zu lockern und für die Aussaat vorzubereiten, dann ist eine Gartenhacke ein ideales Werkzeug.

Das wichtigste in Kürze

  • Die Gartenhacke kommt hauptsächlich zum Umgraben und zur Lockerung des Bodens zum Einsatz. Darüber hinaus wird mit diesem Werkzeug das Unkraut entfernt.
  • Es ist zwischen drei Arten von Gartenhacken zu unterscheiden: Manuelle-, elektrische- und Benzin-Modelle. Während letztere beiden mit einem Motor betrieben werden, kommt es bei der Manuellen auf „Manpower“ an.
  • Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass die benötigte Arbeitsbreite ausgewählt wird, die für die Größe des Gartens geeignet ist. Zudem sollte das Gerät höhenverstellbar sein. Nur dann ist es möglich, die Arbeitstiefe einzustellen, und somit unterschiedlich tief umgraben.

Was ist eine Gartenhacke?

Um es einmal richtigzustellen: Hier handelt es sich lediglich um einen Oberbegriff für ein Werkzeug, mit dem der Boden bearbeitet werden kann. Wer sich auf die Suche nach einer Gartenhacke macht, der stößt zudem auf Synonyme wie „Gartenfräse“ oder „Motorhacke“. Mit beiden ist allerdings eine Form der Gartenhacke mit unterschiedlichen Antrieb und Arbeitsweise gemeint.

Die verschiedenen Arten der Gartenhacke

Die Gartenhacke ist nicht nur in der manuellen Variante erhältlich, sondern ebenfalls in elektrischer Form und sogar mit Benzin-Antrieb.

Die manuelle Variante

Auch diese Form ist untergliedert in mehrere Varianten. So ist die „japanische Gartenhacke“ zum Beispiel mit einem Beil/Messer ausgestattet sowie einem Griff am Ende, um den Boden zu lockern. Zudem werden manuelle Gartenhacken angeboten, von denen eine elektrische/benzinbetriebene Hacke imitiert wird und die über mehrere, rotierende Messer verfügen.

Der entscheidende Faktor ist letztendlich jedoch die Fähigkeit, den Boden umgraben zu können. Die japanische Gartenhacke ist bei besonders großen und harten Wurzeln empfehlenswert, denn sie ist in der Lage sich eher in den verwurzelten Boden zu arbeiten. Anders bei der, von der ein Motor imitiert wird. Sie hat ihr Einsatzgebiet in lockeren Boden, da die kleinen Messer bei einem verwurzelten Boden an ihre Grenzen stoßen.

Die benzinbetriebene Motorhacke (Hacke)

Diese Variante ist vor allem für große Gärten ideal, die aus einem harten Boden bestehen. Benzinbetriebene Gartenhacken sind leistungsstark und lockern problemlos den Boden auf. Erde und Wurzelmaterial wird durch die zahlreichen kleinen Messer zerkleinert, sodass der Boden für die Aussaat bereit ist.

Das Problem, das mit diesem Werkzeug einhergeht, ist, dass diese Geräte oft sehr laut sind und die Umwelt belasten. Daher sollte während der Mittagszeit bzw. innerhalb der Ruhezeiten auf die Arbeit mit dieser Gartenhacke verzichtet werden.

Die elektrische Gartenhacke

Entweder ist diese Gartenhacke mit einem Akku ausgestattet, von der sie ihre Energie erhält oder durch ein Kabel mit der Steckdose verbunden. Oft ist die Akku-Variante nicht so leistungsstark, aber dafür wesentlich mobiler. Was die andere Variante angeht, so ist diese weniger mobil und oft nur wenig leistungsstärker. Doch dafür schont die elektrische Hacke die Umwelt und ist im Vergleich zur Benzin Gartenhacke zumeist etwas günstiger.

Die Vor- und Nachteile der Gartenhacke

Der Einsatzzweck einer Gartenhacke ist klar: Umgraben und Belüften des Bodens. Besonders dann wenn eine motorbetriebene Gartenhacke genutzt wird, kann die Gartenarbeit innerhalb kürzester Zeit erledigt werden. Hinzu kommt, dass die motorbetriebenen Geräte sich bis zu einem Meter in den Boden arbeiten können und selbst ein grosser Garten innerhalb kürzester Zeit umgegraben werden kann.

Was die elektrischen Gartenhacken angeht, so weisen sie den Vorteil auf, dass sie umweltfreundlich und weniger laut sind. Somit wird kein Nachbar gestört, wenn im Garten gearbeitet wird und ist dennoch effektiv.

Ein letzter Vorteil ist, dass kein zusätzlicher Kraftaufwand notwendig ist, wenn eine motorbetriebene Gartenhacke genutzt wird. Denn durch die ziehende Arbeitsweise der Messer läuft das Gerät wie von selbst nach vorn.

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Die Vorteile Die Nachteile
Zeitsparend

Bis zu einem Meter Arbeitstiefe

Umweltfreundlich und nicht so laut wie mit elektrischen Motor

Weniger Kraftaufwand notwendig mit Motor

Nur die „umweltschädigende“ Benzin-Variante weist einen leistungsstarken Motor auf

Viel Kraftaufwand bei der manuellen Gartenhacke

Unhandlich durch großen Aufbau

Die Nachteile liegen auf der Hand. Wirklich leistungsstark ist lediglich die benzinbetriebene Variante. Sie allein ist in der Lage harte Böden effektiv zu durchdringen und den Boden aufzulockern, doch dabei ist sie laut und schadet der Umwelt.

Der nächste Nachteil bezieht sich auf die manuelle Variante. Denn hier ist viel Kraft erforderlich und die Arbeit ist somit schweißtreibend. Besonders die Werkzeuge die über einen kurzen Stil verfügen, fordern den Rücken und bringen den Gärtner in eine unangenehme Position.

Was die motorbetriebenen Gartenhacken angeht, so gehen diese zwar easy durch den Boden, aber versagen aufgrund des großen Aufbaus bei kleinen Gartenstücken bspw. Steinplatten. Besonders mit der benzinbetriebenen Motorhacke sind kleine Manöver nicht möglich.

Was ist beim Kauf zu beachten?

Die Kriterien, die beim Kauf einer Gartenhacke zu beachten sind, umfassen:

  • Gewicht
  • Größe (manuelle Gartenhacke)
  • Form (manuelle Gartenhacke)
  • Leistung (Elektro/Benzin Gartenhacke)
  • Arbeitsbreite (Elektro/Benzin Gartenhacke)
  • Arbeitstiefe (Elektro/Benzin Gartenhacke)
  • Laufräder (Elektro/Benzin Gartenhacke)
  • Hackmesser (Elektro/Benzin Gartenhacke)

Besonders die manuellen Gartenhacken sind leicht und handlich, während die motorbetriebenen Varianten etwas schwerer sind. Jedoch sind die Elektro Hacken noch relativ handlich, während die Benziner ein hohes Gewicht aufweisen und somit schwer zu transportieren sind und sich ebenfalls nicht leicht bewegen lassen.

Auch die Größe ist bei der manuellen Gartenhacke ein wichtiges Kriterium. Die langen Modelle können im Stand genutzt werden, während für die Arbeit mit den kurzen Hand-Gartenhacken eine gebückte Haltung eingenommen werden muss. Hier gilt die Faustregel: Je größer jemand ist, desto größer muss die Gartenhacke sein.

In Bezug auf die Form muss darauf hingewiesen werden, dass diese sehr unterschiedlich ausfällt. In der Regel besteht die eine Seite aus einer glatten Spatenfläche, während die andere über eine bestimmte Anzahl an Zinken verfügt. Jedoch gibt es auch Modelle, bei denen nur eine Spatenseite vorhanden ist oder eine eher abstrakte Form. Welche Form letztendlich die Richtige ist, das ist abhängig von der Beschaffenheit des Gartens.